12 / Wir besichtigen Edinburgh (1)

Heute stand Edinburgh Tag 1 an. Wir fuhren mit dem Auto zu einem Park and Ride Parkplatz und nahmen den Zug Richtung Edinburgh. Dieser hielt am Hauptbahnhof. Von dort liefen wir los zum Castle durch den Park. Anschließend liefen wir die Royal Mile runter an vielen verschiedenen Läden entlang, bis wir an der St. Giles‘ Cathedral ankamen. Diese besuchten wir dann kurz. Allerdings durfte man nur Fotos gegen £2 machen, aber naja Papa hat sich dieses sogenannte Photo Permit geholt und ich denke das reicht. Nach der Kathedrale gingen wir die Straße dann noch weiter runter bis zum Holyrood Palace. Bevor wir dort allerdings ankamen, gingen wir in Clarinda’s Tearoom, um Kaffee zu trinken.

G3-Kathi in ihrem Reisetagebuch

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11 // Reisetag, Queens View & Rosslyn Chapel

Heute ist Reisetag. Von Tomich geht es erst einmal zum Queens View. Danach weiter Richtung Edinburgh. Dort in der Nähe besuchten wir die Rosslyn Chapel, die angeblich bei Illuminati eine Rolle gespielt hat. Nach dem Besuch ging es weiter nach Musselburgh, wo sich unsere Ferienwohnung befindet, die allerdings eher einer kleinen Villa gleicht. Es ist sehr viel Platz. Es gibt drei Schlafzimmer und drei Bäder. Das Wohnzimmer und die Küche sind in einem Raum der riesig ist.

G3-Kathi in ihrem Reisetagebuch

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10 // Wandern am Loch Ness

Heute machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Weg zum Loch Ness, um noch ein bisschen zu wandern. Wir liefen bei Regen los, waren bei Sonnenschein auf dem Ausichtspunkt und kamen bei Regen zurück zum Auto. Den Nachmittag verbrachten wir wieder im Game-Room. Abends gab es Nudeln mit Tomatensauce. Außerdem wurden die Koffer gepackt, da wir morgen nach Edinburgh fahren.

G3-Kathi in ihrem Reisetagebuch

Dem Eintrag aus G3-Kathis Reisetagebuch ist eigentlich nichts hinzufügen. Das Wichtigste war, dass wir diesmal den Opa nicht suchen mussten, weil er keine Chance bekam verloren zu gehen.

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6 // Eilean Donan Castle

Heute machten wir uns auf den Weg zum Eilean Donan Castle. Dort angekommen holten wir uns Audio Guides auf Deutsch. Diese Führung war für den billigen Eintrittspreis echt gut. Wir haben viel erfahren, leider durfte man im Schloss keine Fotos machen. Nach der Besichtigung suchten wir uns einen „Tea Room“, um Mittag zu essen. Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg. Da die Fahrt zwei Stunden dauert, kamen wir gegen 17:00 Uhr in unserer Ferienwohnung an. Den restlichen Tag verbrachten wir mit lesen und Kartenspielen. Nach dem Abend essen spielten wir alle noch eine Runde Skip-Bo, bei der meine kleine Schwester sich wieder aufregte und die Stimmung angespannt war. Hoffentlich wird es morgen besser.

G3-Kathi in ihrem Reisetagebuch

Eilean Donan Castle

Während unserer vergangenen zwei Reisen nach und durch Schottland haben wir einen Abstecher hierhin nicht geschafft. Diesmal, mit den Schwiegereltern war ein Besuch dieses Ortes – des Fotomotivs schlechthin – einfach Pflicht. Diese Burg ist bis heute bewohnt und wird seitens der Besitzer liebevoll erhalten. Und es stimmt, was G3-Kathi in Ihrem Tagebuch vermerkt hat: Die Audio-Guide-Führung (in Schottland auf Deutsch verfügbar!) war Klasse und für das sonstige Preisniveau wirklich günstig. Das mag daran liegen, dass hierhin einfach fast jeder Schottlandbesucher pilgert und damit die Nachfrage einfach immens hoch ist und der Anbieter sich so deutlich günstigere Preise einfach leisten kann …?

Tea Room

Eine Kleinigkeit Essen oder Trinken ist verhältnismäßig günstig in kleinen Tea Rooms zu haben. Die Tea Rooms sind in meinem Verständnis eine in jedem Fall hochgradig zu würdigende kulturelle Variante schottischer (und auch britischer) Gastfreundschaft.

Wir befragten Google und fanden – nicht gerade nur einen Sprung entfernt, aber so ist das tief im schottischen Westen – mit Beth´s Coffeeshop einen kleinen Tea Room weiter westlich in den Bergen. Absolut empfehlenswert!

The daily Trip Map

4 // Über Glenfinnan nach Tomich

Heute haben wir uns vom Abbotsford Hotel auf den Weg zu unserer Ferienwohnung in Tomich gemacht. Auf dem Weg haben wir kurz am Loch Lomond angehalten. Es war ziemlich windig und kalt.

Weiter auf dem Weg sind wir in Glenfinnan gewesen. Von dort hatte man einen schönen Blick auf das Viadukt, dass der Eisenbahnlinie in Harry Potter als Vorlage diente. Es war sehr beeindruckend.

Als wir endlich in der Ferienwohnung nach einer komplizierten und abenteuerlichen Suche eintrafen, packten wir die Koffer aus und tranken Kaffee und Kakaomilch. Den kurzen restlichen späten Nachmittag verbrachten wir mit Spielen und lesen und sammeln von Ideen für mögliche Ausflugsziele.

G3 Kathi in Ihrem Reisetagebuch
Trip Map vom 11. Juni 2019

Die Trip Map zeigt eindrucksvoll die Entfernung, die wir heute zu überwinden hatten. Am Westufer des Loch Lomond nach Norden durch das Hochmoor von Glencoe bis zum –> Great Glen und kurz hinter Fort William einen Abstecher nach Glenfinnan um dann dem Great Glen weiter zu folgen bis Drumnadrochit am Westufer des Loch Ness um dort wieder nach Westen gewandt weiter quasi hinter die Berge in die Abgeschiedenheit nach Tomich zu gelangen.

Gleich nach dem Frühstück ging es los.

Am Westufer des Loch Lomond

Die Familie wusste es nicht, aber ich hatte es geplant: Am Westufer des Loch Lomond die Perspektive auf den See von einem der schönsten Orte aus ganz kurz zu genießen: Luss.

Kurze (Photo-)Pause im Hochmoor

Hoch oben im Hochmoor von Glencoe beeindruckt stets die Schönheit des Wenigen. Karges Land eingebettet in Berge. Heute waren viele Wanderer auf den parallel der Straße verlaufenden Wanderwegen unterwegs. Die Meisten in westliche Richtung wie wir, was schon ein wenig unheimlich ist … Haben die alle das gleiche Ziel? Dort hinten, wohin auch wir fahren, kommt lange Zeit nichts und dann erst wieder unten am Loch Leven der wirklich nächste Ort. Der Abschnitt hoch zum und dann weiter durch das Hochmoor ist gute 50 km lang und doch waren da so viele Wanderer unterwegs, dass man sich schon fragen muss, woher die kamen und wo die jeweils übernachtet haben müssen.

Ok, konnte uns aber egal sein, wir hatten unseren Bus und konnten fahren oder halt anhalten und die Blicke schweifen lassen

Um auch mal einen Einblick zu haben, wie es auch im Hochmoor aussehen kann, hier ein Bild von 2003, als ich – zusammen mit meiner Liebsten – zum ersten Mal durch dieses Hochmoor fuhr, bei eher wahrhaft schottischem Wetter und einer großen Einsamkeit im Hochmoor. Wir hatten damals jedenfalls das Gefühl, wir seien allein, ganz allein.

Abstecher nach Glenfinnan

Der Abstecher nach Glenfinnan bot sich quasi an, da er (fast) auf dem Weg lag. Gleich hinter Fort William einfach statt dem Great Glen zu folgen der A830 nach Westen folgen.

Warum? Weil dort eine der Harry-Potter-Film-„Kulissen“ in der Landschaft steht: das Viaduct von Glenfinnan.